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Mein Name ist Maria. Ich bin 33 Jahre alt. Ich bin in der Ukraine geboren und 10 Jahre meines Lebens habe ich Drogen genommen.
Ich komme aus einer nichtgläubigen Familie. Als die UDSSR gefallen ist, war ich 14 Jahre alt. Viele meiner Freunde wurden Anhänger
der Hippie-Szene, zu der Dinge wie Rock-Musik, verschiedene fernöstliche heidnische Religionen wie z.B. der Buddismus und ver-
schiedene andere, die die Philosophie von Schriftstellern wie Carlos Castaneda und anderen seiner Art unterstützen.
Natürlich war Marihuana ein wesentlicher Bestandteil dessen, was wir «Freiheit» nannten. Wir übersahen die Tatsache, dass viele
unserer Rock-Idole gestorben waren als Folge einer Übersdosis von Drogen. Im Alter von 17 Jahren heiratete ich einen jungen Mann
aus unserer Clique und einige Zeit später brachte ich ein Kind zur Welt. Ein Jahr später sind wir nach Israel immigriert.
Am Anfang war alles ganz schön. Wir hatten beide einen Job und mein Ehemann begann an der Universität zu studieren. Aber
schon bald danach habe ich herausgefunden, dass mein Ehemann Dima Ecstasy nahm und später auch Heroin. Nach einer Weile
habe auch ich Heroin ausprobiert. Zwei Jahre später ist Dima an einer Übersdosis gestorben. Zu der Zeit war ich schon total
abhängig von Drogen. Über eine Zeitspanne von 10 Jahren versuchte ich immer wieder damit aufzuhören, mit medizinischer Hilfe,
aber die Sucht war stärker als ich es war. Soziale Einrichtungen kümmerten sich um meinen Sohn. Ich verstand, dass ich solange
ich in den Drogen drin hing, keine gute Mutter mehr für mein Kind sein konnte. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, nur noch
an Drogen. Schließlich fand ich mich inmitten von ein paar anderen Drogenabhängigen am Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv wieder. Zu dieser
Zeit habe ich eigentlich meinen Ehemann beneidet, dass er schon tot ist und nicht länger mit diesen Qualen leben mußte. Als ich
dann mit Entzugserscheinungen auf der Straße gesessen bin, schrie ich zu Gott und sagte: «Bitte Gott, wenn es Dich gibt, dann
nimm mich von dieser Welt oder verändere etwas in meinem Leben.» Ich glaube, dass Gott mich gehört hatte. Nach einer kurzen
Zeit befand ich mich im Reha-Zentrum im Kloster in Haifa. Ich erinnere mich, dass mich am meisten die Freundlichkeit der Leute dort beeindruckt hat. Schon bald nahm ich Jesus Christus
als meinen Gott und Retter an. Das hat mein Leben komplett verändert. Ich erlebte Vergebung, Freude und die Gegenwart von
Jesus Christus, unserem Herrn. Nachdem ich das Reha-Programm abgeschlossen hatte, habe ich im Reha-Zentrum gedient.
Gott segnete mich und ich heiratete. Unsere neugeborene Tochter ist jetzt schon 8 Monate alt. Gott gab uns auch meinen älteren
Sohn zurück. Ich weiß, dass Gott sich täglich um mich kümmert und das gibt mir solch eine Freude und Vergnügen, was mir keine
Droge dieser Welt geben kann. Dank sei unserem Herrn Jesus Christus und Ehre sei Ihm für immer.
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